
Treppensteigen
Treppen sind für Hunde eine körperliche und mentale Herausforderung – besonders für junge, alte oder unsichere Tiere. Wer hier hastet, riskiert Stürze und Gelenkbelastung. In dieser Übung lernt dein Hund, Treppen gleichmäßig und ruhig zu nehmen, statt sie hinauf- oder hinunterzustürmen. Das schont Schultern und Hüften, schult die Körperwahrnehmung und macht den Alltag im Mehrfamilienhaus deutlich entspannter. Du arbeitest ausschließlich mit Lob, Futter und Geduld – niemals mit Ziehen an der Leine oder Hochheben gegen den Willen des Hundes.
Schritt-für-Schritt
- 1
Beginne an einer Treppe mit wenigen Stufen und gutem Halt.
- 2
Setze deinen Hund an den Fuß der Treppe und gehe eine Stufe hoch.
- 3
Locke ihn mit einem Leckerli eine Stufe nach oben und belohne dort.
- 4
Steige Stufe für Stufe weiter, immer mit einer kurzen Pause und Belohnung.
- 5
Übe den Abstieg besonders langsam – hier ist die Gelenkbelastung am höchsten.
- 6
Baue kleine Stopps ein, bei denen dein Hund auf einer Stufe stehen bleibt, bevor es weitergeht.
Equipment
- ✓Leckerlis
- ✓Rutschfeste Unterlage
Alternativen
- →Lieblingsspielzeug
- →Alter Teppichläufer
Tipps & Tricks
- •Welpen und Hunde unter einem Jahr sollten Treppen nur in geringem Umfang nutzen.
- •Rutschige Fliesen- oder Steintreppen mit Matten oder Teppichstreifen sichern.
- •Bei älteren Hunden oder Gelenkproblemen vorher tierärztlich abklären.
Viel Erfolg!
Trainiere mit deinem Hund und genieße die gemeinsame Zeit!