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Treppensteigen

AlltagAnfänger10 min

Treppen sind für Hunde eine körperliche und mentale Herausforderung – besonders für junge, alte oder unsichere Tiere. Wer hier hastet, riskiert Stürze und Gelenkbelastung. In dieser Übung lernt dein Hund, Treppen gleichmäßig und ruhig zu nehmen, statt sie hinauf- oder hinunterzustürmen. Das schont Schultern und Hüften, schult die Körperwahrnehmung und macht den Alltag im Mehrfamilienhaus deutlich entspannter. Du arbeitest ausschließlich mit Lob, Futter und Geduld – niemals mit Ziehen an der Leine oder Hochheben gegen den Willen des Hundes.

Schritt-für-Schritt

  1. 1

    Beginne an einer Treppe mit wenigen Stufen und gutem Halt.

  2. 2

    Setze deinen Hund an den Fuß der Treppe und gehe eine Stufe hoch.

  3. 3

    Locke ihn mit einem Leckerli eine Stufe nach oben und belohne dort.

  4. 4

    Steige Stufe für Stufe weiter, immer mit einer kurzen Pause und Belohnung.

  5. 5

    Übe den Abstieg besonders langsam – hier ist die Gelenkbelastung am höchsten.

  6. 6

    Baue kleine Stopps ein, bei denen dein Hund auf einer Stufe stehen bleibt, bevor es weitergeht.

Equipment

  • ✓Leckerlis
  • ✓Rutschfeste Unterlage

Alternativen

  • →Lieblingsspielzeug
  • →Alter Teppichläufer

Tipps & Tricks

  • •Welpen und Hunde unter einem Jahr sollten Treppen nur in geringem Umfang nutzen.
  • •Rutschige Fliesen- oder Steintreppen mit Matten oder Teppichstreifen sichern.
  • •Bei älteren Hunden oder Gelenkproblemen vorher tierärztlich abklären.

Viel Erfolg!

Trainiere mit deinem Hund und genieße die gemeinsame Zeit!

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