
Abendritual
Hunde brauchen im Schnitt sehr viel Ruhe – oft 17 bis 20 Stunden am Tag. Ein festes Abendritual hilft, das Erregungsniveau nach einem ereignisreichen Tag zu senken und den Schlaf einzuleiten. Dieses Ritual ist bewusst reizarm gestaltet: gedimmtes Licht, leises Sprechen, ruhige Berührung, keine Spiele. Über Wochen hinweg wird der Ablauf zum verlässlichen Signal, dass jetzt der Tag endet. Viele Hunde, die abends unruhig herumlaufen oder auf jedes Geräusch reagieren, werden dadurch deutlich entspannter.
Schritt-für-Schritt
- 1
Lege den letzten kurzen Löserunden-Gang immer zur gleichen Zeit.
- 2
Dimme danach das Licht und reduziere Geräusche wie Fernseher oder Musik.
- 3
Setz dich zu deinem Hund an seinen Ruheplatz und sprich nur leise oder gar nicht.
- 4
Biete eine ruhige Streicheleinheit an – langsam, mit flacher Hand, nur solange er sie sucht.
- 5
Bleibe fünf bis zehn Minuten sitzen, ohne etwas zu verlangen.
- 6
Steh ruhig auf und geh weg, ohne dich groß zu verabschieden.
Equipment
- ✓Ruhiger Liegeplatz
- ✓Decke
Alternativen
- →Hundebett
- →Vertrautes Kissen
Tipps & Tricks
- •Keine Spiele, keine Trainingsübungen und keine Kauartikel, die wieder aktivieren.
- •Jeden Abend derselbe Ablauf – Vorhersehbarkeit ist der eigentliche Wirkstoff.
- •Wenn dein Hund die Berührung nicht sucht, reicht deine ruhige Anwesenheit völlig.
Viel Erfolg!
Trainiere mit deinem Hund und genieße die gemeinsame Zeit!